Wer hat an der Uhr gedreht?
Ich beobachte dies schon seit längerer Zeit und immer mehr denke ich, dass diese Beobachtungen nicht nur ein subjektiver Eindruck sind. Chrestonim fehlen innovative Spieler. Innovative neue Gedanken, neue Stylez. Es fehlt neues Blut, neue Spieler die mit dem Ziel einsteigen, andere zu besiegen und selbst Halbgötter zu werden. Doch nicht nur das fehlt. Chrestonim scheint einzuschlafen. Es brät im eigenen Saft. Selbstzufriedene Spieler die sich auf ihren Spielleistungen und ihrem Ruf ausruhen (ich muss an dieser Stelle zugeben, dass dies auch teilweise auf mich selbst zutrifft). Es gibt kaum noch einen Spieler der provozieren will, der andere anstoßen will. Das mag die Moralapostel unter der Spielerschaft freuen, mich jedoch stimmt es eher traurig.
Aber ich kann es auf der anderen Seite schon verstehen, dass Spieler sich nicht auf Vorovis (um das Mal als Beispiel zu nehmen) wirklich einlassen können. Nehmen wir mal Franz und mich, die wir uns wohl doch sehr auf Vorovis eingelassen haben. Wir müssen uns, weil wir den vorovischen Rassismus und Hass ausspielen, den Vorwurf gefallen lassen, dass wir Nazis wären. Mir wurde sogar von jemanden gesagt, den ich zweimal im Realen getroffen habe, ich wäre wohl "ein wenig rechts". Und wenn ich mich auf Men Achor einlasse? Bin ich dann "ein wenig anarchistisch"? Oder ich spiele Gilgat... auf einmal wäre ich dann "sehr kommunikativ und gefühlsbetont"?
Es gibt in Chrestonim keine großen Konflikte, keine Kämpfe, kein nichts... in Esticha sitzen alte Charaktere an der Macht und braten im eigenen Saft. Dropen einmal im Monat eine Mail und das wars. Aus der einstigen "innovativsten Stadt Chrestonims" ist ein langweiliges Stück Dreck geworden. Hier kann niemand wirklich aufsteigen, auch steigt keiner ab. Ich sehe hier einfach nur Stillstand. Vielleicht noch der ein oder andere coole Playa, aber nicht wirklich was...
Schauen wir nach Gilgat. Ich hab nichts gegen Gilgat. Aber Gilgat ist ruhig. Wirtschaftlich eine super Stadt, der beste Wirtschaftsspielleiter aller Zeiten ist dort.. keine Frage auf dem gebiet kann keiner was sagen gegen diesen WiSL... und sogar ab und an ein Actionplot so wie ich mitbekommen habe. Die anderen Städte außer Esticha... haben teilweise Bewegung... durch aktive Spieler oder Spielleiter... aber nirgendwo weltbewegendes, nichts was mich begeistern würde... Willson chillt wie immer... mit Mailrythmus alle 12 Monate... 
Wiegesagt... ich finde Chrestonim fehlen die Innovationen und Impulse... das besondere... neue Köpfe die Action machen...
Gruß,
Thomas
Als Antwort auf: Wer hat an der Uhr gedreht? von Thomas am 30. September 2006 11:54:09:
Wem es noch nicht aufgefallen ist, dem sei es nun gesagt. Chrestonim ist ein auslaufendes Konzept. Entwickelt Ende der Neunziger als Emails noch eine moderne Art der Kommunikation waren.
Die PbeM von heute heißen MMORPGs und selbst der Spielerfinder selbst ist ja mit Ryzom dorthin gewechselt. Die geringe Mailfrequenz kommt ja nicht von ungefähr. Alle, die noch immer PbEM spielen haben nicht mitgekriegt, dass es längst eine schnellere, komplexere und prächtigere Art der Weltensimulation gibt.
Da liegt der Grund, warum kaum neue Spieler dazu kommen, diese schnell wieder verschwinden und alte Spieler nur mit wenig Motivation dabei sind. Wer heute etwas in der Richtung sucht, landet doch nicht bei Chrestonim, sondern bei Star Wars Galaxies, World of Warcraft, Ultima Online Freeshard, Ryzom, Everquest und wie sie alle heißen. Andere finden in Offlinewelten wie Sims 2 oder Oblivion ihr Glück.
Was hat Chrestonim diesen Spielen noch voraus? Die spielerische Freiheit natürlich. Bei entwickelten Spielen bewegt man sich immer in den Grenzen des Spielsystem. Doch die chrestonimsche Freiheit ist nur eine theoretische und hier liegt das Problem. Natürlich kann ich in MMORPGs z.B. keinen Piraten spielen und ein Schiff besitzen. Doch da hört es bereits auf. Das ist so als käme man im MMORPG nur bis zum Charaktererstellungsbildschirm, aber nicht ins eigentliche Spiel. Denn dort kann ich ja kaum mit dem Piraten agieren. Überfalle ich ein Schiff, braucht es Monate für ein Ergebnis. Sofern ich überhaupt eins finde zum Überfallen. Selbst einfache Unterhaltungen lassen Monate ins Land ziehen. Oft jäh unterbrochen durch aussteigende Spieler. Wer nun tatsächlich Interesse am Seefahrerspiel hat, kann damit nicht glücklich werden. Aber hinter der nächsten Ecke warten schon die Seefahrer-MMORPGs, die Seekämpfe per Mausklick in wenigen Minuten klarmachen. Natürlich kann man dort dann auch nur Seefahrer sein, das ist halt wieder ein Einschnitt in die spielerische Freiheit zugunsten der generellen Spielbarkeit.
Es gibt tatsächlich bis heute kein Spiel, dass mit Chrestonim bei der theoretischen spielerischen Freiheit konkurrieren kann, doch wie weit Theorie und Praxis auseinanderliegen merken die Meisten schon nach wenigen Wochen. So kommt es, dass viele zu der Schwemme an MMORPGs wechseln oder gleich dort bleiben. Gut, man ist eingeschränkter, dafür kann man aber wirklich in der Spielwelt interagieren. Und dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen.
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Altes Eisen am 03. Oktober 2006 11:52:03:
Ich denke, dass das aber sehr einseitig betrachtet ist, zumal pbems und MMORPGs zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ein pbem kann nämlich auch derjenige spielen, der nicht pro Tag mehrere Stunden Freizeit hat. CHR kann ich spielen indem ich zweimal pro Woche eine halbe Stunde Mails schreibe. Zudem kostet es kein Geld.
Also entweder heißt das, dass die meisten (vormaligen) CHR-Spieler alles Schüler mit zuviel Zeit und zuviel Taschengeld waren, oder aber es muss noch irgendeinen anderen Grund geben. Die Schuld immer auf die Existenz von MMORPGs zu schieben, halte ich für keine wirkliche Erklärung...
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Johannes (Kjolu) am 03. Oktober 2006 14:55:35:
Ich denke, dass das aber sehr einseitig betrachtet ist, zumal pbems und MMORPGs zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ein pbem kann nämlich auch derjenige spielen, der nicht pro Tag mehrere Stunden Freizeit hat. CHR kann ich spielen indem ich zweimal pro Woche eine halbe Stunde Mails schreibe.
Ist das wirklich so? Ich würde es sogar anders herum sehen. In einem MMORPG kann man auch ein Spielerlebnis mit sehr wenig Zeit erfahren. Bei Chrestonim hingegen muss man schon viel Zeit investieren um vorwärts zu kommen und richtig in die Welt einzutauchen. Eine gute und dicht geschriebene Email ist nicht in fünf Minuten getan. Sie erfordert zudem einen Kreativitäts- und Denkaufwand, der in einem MMORPG wegfällt. Gerade als Student oder Arbeitender hat man nach einem langen Tag nicht unbedingt Lust noch zusätzliche Energie ins Schreiben von "Mini-Romanen" zu stecken. Dahingegen braucht man sich bei einem MMORPG nur einwählen und kann ungezwungen mal ne halbe Stunde spielen. Die Fortschritte, die man in dieser Zeit in einem MMoRPG erzielen kann, sind größer als die Fortschritte bei gleicher Zeit in Chrestonim.
Es ist natürlich nicht zu leugnen, dass man für die tollsten und besten Sachen in einem MMORPG sehr viel Zeit investieren muss, aber das ist in Chrestonim nicht anders. Wer hier an Macht und Wohlstand kommen will, muss auch viele und lange Mailplots spielen, Kontakte aufbauen, sich mit CHR-Online rumärgern uvm.
Dazu kommt noch, dass Chrestonim auch über die Spielzeit hinaus wirkt. Man macht sich Gedanken über seinen Charakter, was er tun könnte, wer mit wem intregiert oder anbändelt. Ein MMORPG endet mit dem ausloggen.
Also entweder heißt das, dass die meisten (vormaligen) CHR-Spieler alles Schüler mit zuviel Zeit und zuviel Taschengeld waren, oder aber es muss noch irgendeinen anderen Grund geben. Die Schuld immer auf die Existenz von MMORPGs zu schieben, halte ich für keine wirkliche Erklärung...
Es soll auch nur als Teil der Erklärung dienen. Viele potentielle PbEM-Interessenten kommen nicht bis hierher, weil sie vom MMORPG-Angebot schon lange vorher abgefangen werden. Es gibt natürlich weitere Faktoren unabhängig von MMORPGs. Beispielsweise die lange Laufzeit. Viele alten Hasen werden nicht mehr aus Begeisterung, sondern nur aus Verbundenheit mit ihren Charakteren noch weiterspielen. Wieviele würden noch bleiben, gäbe es eine Löschung aller Chars und ein Neuanfang für alle? Selbst das tollste Spiel wird irgendwann halt mal langweilig und abgelutscht.
Ein weiterer Faktor ist sicher, dass Willi selbst kein großes Interesse mehr am Spiel hat, aber gleichzeitig die Fäden nicht aus der Hand gibt. Eine motivierte Verwaltung mit innovativen Ideen und struktuellen Veränderungen könnte dem Spiel gewiss etwas Aufwind geben.
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Altes Eisen am 03. Oktober 2006 15:50:06:
Ich denke, dass das aber sehr einseitig betrachtet ist, zumal pbems und MMORPGs zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ein pbem kann nämlich auch derjenige spielen, der nicht pro Tag mehrere Stunden Freizeit hat. CHR kann ich spielen indem ich zweimal pro Woche eine halbe Stunde Mails schreibe.
Ist das wirklich so? Ich würde es sogar anders herum sehen. In einem MMORPG kann man auch ein Spielerlebnis mit sehr wenig Zeit erfahren. Bei Chrestonim hingegen muss man schon viel Zeit investieren um vorwärts zu kommen und richtig in die Welt einzutauchen. Eine gute und dicht geschriebene Email ist nicht in fünf Minuten getan. Sie erfordert zudem einen Kreativitäts- und Denkaufwand, der in einem MMORPG wegfällt. Gerade als Student oder Arbeitender hat man nach einem langen Tag nicht unbedingt Lust noch zusätzliche Energie ins Schreiben von "Mini-Romanen" zu stecken. Dahingegen braucht man sich bei einem MMORPG nur einwählen und kann ungezwungen mal ne halbe Stunde spielen. Die Fortschritte, die man in dieser Zeit in einem MMoRPG erzielen kann, sind größer als die Fortschritte bei gleicher Zeit in Chrestonim.
Gut, es stimmt vermutlich beides, das kommt sicherlich auf den jeweiligen Spieler an. Wenn ich abends kaputt nach Hause komme, ist es für mich eher sowas wie Entspannung, mich an Mails zu setzen, auch wenn sie aufwändiger sein sollten. Ein MMORPG (gibt es dafür nicht eine kürzere Abkürzung...?) wäre mir viel zu viel Reizüberflutung und würde mich wohl keine zehn Minuten am rechner halten.
Aber klar, das geht vermutlich jedem anders. Ich wollte damit nur sagen, dass es zu einfach wäre, die Flaute im Spiel nur durch das Aufkommen anderer Spiele zu begründen. Aber darin sind wir uns ja eh einig.
Dazu kommt noch, dass Chrestonim auch über die Spielzeit hinaus wirkt. Man macht sich Gedanken über seinen Charakter, was er tun könnte, wer mit wem intregiert oder anbändelt. Ein MMORPG endet mit dem ausloggen.
Das stimmt natürlich, ist aber meiner Meinung nach wieder stark von der jeweiligen Person abhängig. Wenn ich abends nach Hause komme und endlich mal den Abwasch der letzten drei Tage nachholen muss, kann ich mir während dessen Gedanken zu Chrestonim machen und hutze quasi das "Spielerlebnis" während notwendiger Arbeiten aus, wodurch ich auch bei geringerer Mailschreibezeit wiederum mehr davon habe als bei einem MMORPG, bei dem ich dann tatsächlich permanent eingeloggt sein muss. Aber auch das ist wieder bei jedem anders...
Interessant wäre es ja mal zu wissen, ob die Spieleranteile sich zwischen pbem und MMORPG (das war das letzte mal, dass ich das geschrieben habe...) wirklich so stark überschneiden...
Es ist 5 vor 12
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Altes Eisen am 03. Oktober 2006 15:50:06:
Hi,
mal abseits allem Blabla was so immer wieder am Forum geschrieben wird muss ich sagen, dass mich schon lange nicht mehr ein Beitrag sosehr interessiert hat, wie dieser. Nicht wegen der ganzen Thematik des Gejammers über dies und jenes und wie überholt doch alles ist.
Doch ein Satz hat sich aus dem Ganzen für mich abgehoben, den ich sehr spannend finde: "Wieviele würden noch bleiben, gäbe es eine Löschung aller Chars und ein Neuanfang für alle?"
Da drin steckt Chance und Fluch zugleich, irgendwie. Und ich für mich kann das ganz klar beantworten. Ihr auch?
Gruß
Tom/Kanalisation
P.s.: @alter Hase, um es mit den Worten von Maria Villa Lobos/Christian zu sagen: "Wat? Wer bist Du denn?"
Als Antwort auf: Es ist 5 vor 12 von Tom/Kanalisation am 04. Oktober 2006 00:23:32:
Doch ein Satz hat sich aus dem Ganzen für mich abgehoben, den ich sehr spannend finde: "Wieviele würden noch bleiben, gäbe es eine Löschung aller Chars und ein Neuanfang für alle?"
Da drin steckt Chance und Fluch zugleich, irgendwie. Und ich für mich kann das ganz klar beantworten. Ihr auch?
-
Nun, ich für meinen Teil kann sagen, dass ich in diesem Fall auch einen Wiedereinstieg wagen würde. Bis zur Installation neuer, fester Machtstrukturen gäbe es sicher viele spannende Plots. Allerdings müsste das schon kombiniert werden mit einer neuen Verwaltung, deren Motto Dynamik und Veränderungsbereitschaft ist und nicht Stagnation und Festhalten an überholten Konzepten.
Wer ich bin...Jemand, den du gut kennst.
Als Antwort auf: Re: Es ist 5 vor 12 von Altes Eisen am 04. Oktober 2006 10:12:19:
Keine verpennte Regentin mehr ? Einen Schlafmützigen Kanzler ? Keine vollkommen überladenen Tempel, hoffnungslos überpowerten Priester, überall ausgebaute Stadtwache und von "Einmal-pro-Halbjahr"-Postern blockierten Stellen ?
Herrlich. Wo muss ich unterschreiben ?
Andererseits... Meine Chars sind beide vor dieser ganzen Problematik gefüchtet und es täte mir leid um sie. Der eine macht sich in Gilgat ein schönes Leben, der einzigen dicht völlig verbohrten Stadt, der andere fährt übers Meer und setzt sich nur mit den Chars auseinander, die er unterwegs platthaut oder persönlich angeheuert hat...
Dennoch... Ein klares ja dafür, dass ich beim Neustart dabei wäre. Vieleicht machen wir einfach nen Zeitsprung von 20 Jahren... Und ja, auch wenn eure Chars dann erst 40 wären müssten sie doch hinüber, im Altersheim oder in Spielleitungshand sein... Wobei ich das tot präferiere... Allerdings hätte ich gern die Sicherheit dass es nach dem Restart auch wirklich weitergeht.
My 5 cents...
Stefan
NEUSTART
Als Antwort auf: Re: Es ist 5 vor 12 von Stefan am 04. Oktober 2006 16:35:08:
Ein eindeutiges: Ja
Ein Neustart wäre eine echte Chance. Vor allem eine Chance, alle Städte mit gleich vielen Spielern besiedeln zu können. In jeder Stadt gibt es 50 offene Plätze. Wer zuerst kommt, malt zuerst...
50 Spieler in VOR, die echte Machtstrukturen und einen umfassenden Jamachan aufbauen können gegen 50 motivierte Piratenspieler in MEN die mit echten Mannschaften auf ihren waghalsigen Schiffen agieren? Tolle Plots!
50 Spieler in EST zwischen den Fronten der beiden. Eine Stadt in der eine Verwaltung auch jemanden zu verwalten hat und in der nicht 70 % der aktiven
Spielerschaft aus Priestern besteht und der Rest aus Ministern.
50 Spieler in GIL die langsam nach neuer Macht streben und ihren Glauben gegen die Tempel in EST durchsetzen? Möglichkeiten über Möglichkeiten.
Und bis nicht in jeder Stadt 50 Spieler sind, werden sie vom Anmelde-SL zugewiesen. Sobald die Grenzen erreicht sind, kann und soll gewechselt werden.
Allerdings - da stimme ich auch zu: Mit neuen, eindeutigen Regelungen.
Jeder Char fängt bei "0" an, hat einen Beruf, eine Fähigkeit und 500 Db. Keine Adligen, die mit Tausenden von Dublonen anfangen, keine Handwerker, die voll eingerichtete Produktionsstätten bekommen.
A kann Webstühle bauen? Dann braucht er einen Holzfäller!
Und dann die Nahrungskreisläufe einsetzen... und schon gibt es auch für Wirtschaftsspieler einen Anreiz sich neu nach oben zu graben.
Und ein Neuanfang würde auch bedeuten, dass all diejenigen, die auf ihren festgefahrenen Chars sitzen "gezwungen" werden, wieder ohne ihren Alte-Hasen-Bonus zu agieren.
Und wenn dann noch die "Ein-Char-ein-Beruf"-Regelung endlich greift und nicht jeder alles gleichzeitig macht in Form von Händler-Offizier-Papst-Pirat-Gestalten, dann gäbe es ein faires Spiel bei dem ich wieder mit neuer Motivation starten würde. Der Kampf gegen festgemauerte Windmühlen ermattet nur noch und versagt den Spaß am Spiel.
Also: Neue Regeln, Neustart, echtes Chrestonim.
Gruß
Bernd/Beor
Re: NEUSTART
Als Antwort auf: NEUSTART von Bernd/Beor am 04. Oktober 2006 19:19:53:
Naja das Problem das Du da haben wirst ist das wir schlicht und ergreifend keine 50 aktiven Spieler pro Stadt haben. Allgemein ist die *Zersplitterung* auf so viele Städte recht problematisch. Klar bietet sie auch Möglichkeiten aber ob die die Probleme wieder aufwiegen muß jeder selbst entscheiden.
Grüße
Sascha
Es ist Zwölf...
Als Antwort auf: Re: Es ist 5 vor 12 von Altes Eisen am 04. Oktober 2006 10:12:19:
"5 vor 12" ist eine typische Realitätsverzerrungen die suggerieren soll das es noch nicht zu späht ist. 5min reichen vieleicht zum Teekochen aus, aber zu viel mehr sicher nicht - also sagen wir es ist zwölf. Es ist zu späht also höchste Zeit für eine Revolution also. :p
Zu ner Revolution sollte man aber nicht voreilig aufrufen. Ein Neustart bringt nicht nur gutes. Ein Neustart zerstört nicht nur die festgefahrenen Verbindungen sondern alle! Es entfernt nicht nur die übermächtigen Chars die Regenten und Priester, sondern alle. Es löscht die reiche und tiefe Geschichte von über - phuu sinds schon mehr als 10Jahre? - Geschichten erzählen. Gerade letzteres ist eigendlich DER Trumpf von CHR, die mit der Zeit angehäufte Hintergrund-Geschichte.
Wie dem auch sei, ich wünsch euch Glück und behalt euch im Auge :)
gruß Knut
Chrestonim ist dein Spiel, tu was du willst.
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Johannes (Kjolu) am 03. Oktober 2006 14:55:35:
Das "alte Eisen" hat ja insofern Recht, als sich die Zeiten ziemlich geändert haben. Es mag hier bei CHR noch eine gute Handvoll derer geben, die "Freiheit" im Spiel zu schätzen wissen, doch die Mehrzahl (das merkt man schon an den häufigen Fragen zu Regeln etc.) will einfach feste Regeln haben, nach denen sie agieren können/müssen/sollen.
Vor Jahr und Tag kamen ja schon Vorschläge, man sollte das Spiel mit gewissen "feststehenden" Regelungen versehen, um eben auch diejenigen anzuziehen und zu beruhigen, die sich ansonsten in den unpersönlichen Massenspielen wiederfinden. Wegfall des "pauschalen Lebens" und eine
Verbrauchsregelung für Lebensmittel aller Art in CHR-On würde schlicht und
einfach dafür sorgen, dass produzierende Bauern echte Abnehmer finden, weil
die Leute was zu fressen brauchen. Die Preise würden sich regeln, weil nur
der verkauft, der am günstigsten produziert und wer keinen Job annimmt, weil
er sich nicht ums Spiel kümmert, fliegt schlicht und ergreifend raus, weil er
verhungert in der Ecke liegt.
Dann würde sich die Einwohnerliste auch auf diejenigen beschränken, die wirklich
da sind und nicht nur aufgrund ihrer langen Zugehörigkeit zum Spiel und aus
Nostalgiegründen in der Liste stehen - ansonsten aber auf keine Mail mehr antworten.
Was die Massenspiele von CHR unterscheidet ist ein gewisser "Zwang" zu Wirtschaftskreisläufen. Nur wer Produkt XY beschafft/kauft/klaut kommt im Spiel voran. Und das fehlt hier schlicht. 50 Priester, 20 Minister, eine Handvoll Träumer und ein trauriger Rest derer, die sich von denen verwalten und herumschubsen lassen, weil sie nicht in den Tempel gehen und sich als Novize ausbilden lassen oder dem Statthalter treu zu Diensten sind und mit einem Job belohnt werden.
Der Reiz schwindet wirklich. Aber das hängt wohl auch immer davon ab, was man von einem Spiel erwartet.
Gruß
Bernd
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Bernd/Beor am 03. Oktober 2006 15:38:49:
Das "alte Eisen" hat ja insofern Recht, als sich die Zeiten ziemlich geändert haben. Es mag hier bei CHR noch eine gute Handvoll derer geben, die "Freiheit" im Spiel zu schätzen wissen, doch die Mehrzahl (das merkt man schon an den häufigen Fragen zu Regeln etc.) will einfach feste Regeln haben, nach denen sie agieren können/müssen/sollen.
Das stimmt natürlich, allerdings kam es mir bereits bei meinem Einstieg schon so vor, dass es nicht ganz so einfach ist, sich überhaupt soweit in die Welt eingefunden zu haben, dass man darüber hinaus daran denkt, die Freiheit für sich zu nutzen. Ich habe ehrlich gesagt relativ lange gebraucht, bis ich über den Punkt hinaus war, wobei es mir so vorkam (was nicht heißt, dass es auch so ist), dass es einem in Gilgat im Gegensatz zu Estichà wesentlich leichter fällt, die möglichen Freiheiten auch wahrzunehmen.
Vor Jahr und Tag kamen ja schon Vorschläge, man sollte das Spiel mit gewissen "feststehenden" Regelungen versehen, um eben auch diejenigen anzuziehen und zu beruhigen, die sich ansonsten in den unpersönlichen Massenspielen wiederfinden. Wegfall des "pauschalen Lebens" und eine
Verbrauchsregelung für Lebensmittel aller Art in CHR-On würde schlicht und
einfach dafür sorgen, dass produzierende Bauern echte Abnehmer finden, weil
die Leute was zu fressen brauchen. Die Preise würden sich regeln, weil nur
der verkauft, der am günstigsten produziert und wer keinen Job annimmt, weil
er sich nicht ums Spiel kümmert, fliegt schlicht und ergreifend raus, weil er
verhungert in der Ecke liegt.
Dann würde sich die Einwohnerliste auch auf diejenigen beschränken, die wirklich
da sind und nicht nur aufgrund ihrer langen Zugehörigkeit zum Spiel und aus
Nostalgiegründen in der Liste stehen - ansonsten aber auf keine Mail mehr antworten.
Was die Massenspiele von CHR unterscheidet ist ein gewisser "Zwang" zu Wirtschaftskreisläufen. Nur wer Produkt XY beschafft/kauft/klaut kommt im Spiel voran. Und das fehlt hier schlicht. 50 Priester, 20 Minister, eine Handvoll Träumer und ein trauriger Rest derer, die sich von denen verwalten und herumschubsen lassen, weil sie nicht in den Tempel gehen und sich als Novize ausbilden lassen oder dem Statthalter treu zu Diensten sind und mit einem Job belohnt werden.
Wobei ich ehrlich sagen muss, dass mich diese ganze Wirtschaftsseite mit dem CHRon eher hemmt als im Spiel voran bringt. Und seitdem mein Charakter irgendwann mal glücklicherweise soviel Geld angehäuft hat, dass er davon noch die nächsten zwei Jahre bei regelmäßigem Abzug seiner (geringen) Lebensstandardskosten leben kann, liegt mir das Spiel noch mehr, weil ich mich darum nicht mehr unbedingt kümmern muss. Ich war bestimmt schon seit einem Jahr nicht mehr im CHRon eingeloggt, höchstens mal um Steckbrief oder URL zu ändern.
Naja
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Altes Eisen am 03. Oktober 2006 11:52:03:
Also das MMORPGs, das neuere Konzept ist halte ich für ein Gerücht, die Dinger gibt es seit 1984 und hießen damals MUD (Multi User Dungeon). Wenn man bedenkt, dass es D&D als Urvater der Rollenspiele auch erst seit 1974 gibt, so sind MUDs uralt. MMORPGS wurden erst mit WoW für ein breiteres Publikum interessant und persönlich find ich die Dinger sterbenslangweilg. Die spielerischen Möglichkeiten sind genauso eingeschränkt, wie bei PC Rollenspielen und dazu ist die Storyline Welten schlechter. Wenn man sich dann anschaut, dass es bei den meisten MMORPGS nur ums farmen und ums PVP und nicht um Rollenspiel geht, dann ist selbst im aktuellen Zustand Chrestonim den Dingern noch um Welten überlegen. Dazu kosten die Teile monatlich Geld.
Woran Chrestonim zur Zeit krankt ist zum größten Teil die fehlende ic als auch ooc Organisation des Spieles. Daran wird im Moment massiv herumgewerkelt, aber solang da noch nichts spruchreif ist, bleiben die Ideen noch im Giftschränkchen.
Schönen Feiertag noch
Alex
Als Antwort auf: Wer hat an der Uhr gedreht? von Thomas am 30. September 2006 11:54:09:
Chrestonim war schon immer ein Spiel, das den Anfang nicht leicht machte. Wer mehr möchte als im GRaben zu plauschen, in der Schatulle ein wenig Schmuck zu kaufen (sofern es sie noch gibt) und in den Tempel seine Besuche abzustatten, der braucht weit länger als 10 Monate, um überhaupt in die unteren Schichten des Spiels durchzudringen.
Chrestonims Problem sind nicht die "neueren" Spiele wie Wow, Oblivion etc (die ich übrigens auch spiele).
Bis zum Schluß hat mir Chrestonim extremen Spaß gemacht und ich würde es noch heute spielen. Wenn.. ja wenn..
Natürlich gibt es wenige risikobereite Spieler und nur mit einem gewissem Risiko, kann es Innovation in Chrestonim geben. Wer allerdings bei seinen "innovativen" Ideen und Aktionen mit seinem MainChar 4 Monate auf Mails und Entscheidungen warten muß, nur um dann sich durch einen Haufen nsc´s, Decknamen etc. des anderen Mainchars durchschlagen zu müssen, der verliert schnell die Motivation.
Innovationen müssen relativ zeitnah umgesetzt werden.
Bei einem Spiel, daß inzwischen sooo langsam läuft wie Chrestonim, schlafen diese zwangsläufig ein.
Mal die dumme Frage:
Was ist aus der Weltreise mit Keldorn etc geworden? Mit den schwarzen Schiffen die gesichtet wurden .. ist die Mailfrequnz inzwischen unter 4 Monate gelandet oder total eingeschlafen?
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Ex-Spieler am 04. Oktober 2006 14:25:07:
Mal die dumme Frage:
Was ist aus der Weltreise mit Keldorn etc geworden? Mit den schwarzen Schiffen die gesichtet wurden .. ist die Mailfrequnz inzwischen unter 4 Monate gelandet oder total eingeschlafen?
Letzte Mail:
From: "CHR-Verwaltung" <verwaltung@chrestonim.de>
Sent: Sunday, October 03, 2004 12:35 PM
Subject: Re: EXP - Tag 5 - Neues Ziel
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Wer hat an der Uhr gedreht? von Thomas am 30. September 2006 11:54:09:
Hallo Thomas,
du hast in Vielem was du da schreibst durchaus recht aber es fehlt dir, genauso wie mir, am Ein- oder auch Überblick in das Spielgeschehen der anderen Städte. In Vorovis scheint sich ja viel zu bewegen, allerdings sieht es von Außen nach einem Zeitlupenspiel aus, das wegen der enormen Zeitunterschiede keinerlei Auswirkungen auf das Spiel der anderen Städte hat und haben kann.
Gilgat hat sich von Yedea getrennt was im Grunde einem kleinen regionalpolitischen Erdrutsch gleich kommen sollte. Allerdings zeigt sich auch hier, dass im Spiel kaum etwas davon zu merken ist.
In Estichà könnte z.Z. eine übergeordnete Priestergruppe Machtanteile an sich ziehen, aber auch das wird im Sande des verzögerten Spiels verlaufen.
Die Verhältnisse in Men kenne ich nicht.
Es gibt also aus meiner eingeschränkten Sicht durchaus einige "größere" Spielansätze, wenn sie auch nicht "weltbewegend" sind, die aber in der von uns gespielten Region viele Möglichkeiten zu einem " Actionplot" oder "Actionsspiel" bieten.
Das Spiel krankt an der mangelnden Kommunikation unter den SL's, die sich nicht abstimmen oder einfach nicht antworten, vielleicht weil ihnen das Thema nicht passt, sie keine Zeit haben oder was auch immer. Es fehlt an genügend aktiven Spielern und von den Vorhandenen hat jeder schon drei Chars was einige Actionplots auch nicht einfacher macht
.
Das verbleibende Restspiel krankt an einer falschen Philosophie. Es werden zu viele Plots parallel gespielt und dann Monate später wird reklamiert, dass dies oder jenes nicht so abgelaufen sein kann weil...
Neue Köpfe sind sicher sehr wünschenswert aber die wachsen auch in CHR nicht auf den Bäumen. Eine enge Kommunikation der Städtespielleiter und eine straffe SL die hängende Plots einfach entscheidet und für ein schnelleres Spiel sorgt könnte vielleicht auch schon einiges bewirken. Vielleicht finden sich ja dann auch die neuen Köpfe 
Grüße
Detlef
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Detlef/gilsl am 30. September 2006 12:59:27:
Hallo Thomas,
du hast in Vielem was du da schreibst durchaus recht aber es fehlt dir, genauso wie mir, am Ein- oder auch Überblick in das Spielgeschehen der anderen Städte. In Vorovis scheint sich ja viel zu bewegen, allerdings sieht es von Außen nach einem Zeitlupenspiel aus, das wegen der enormen Zeitunterschiede keinerlei Auswirkungen auf das Spiel der anderen Städte hat und haben kann.
Gilgat hat sich von Yedea getrennt was im Grunde einem kleinen regionalpolitischen Erdrutsch gleich kommen sollte. Allerdings zeigt sich auch hier, dass im Spiel kaum etwas davon zu merken ist.
In Estichà könnte z.Z. eine übergeordnete Priestergruppe Machtanteile an sich ziehen, aber auch das wird im Sande des verzögerten Spiels verlaufen.
Die Verhältnisse in Men kenne ich nicht.
Es gibt also aus meiner eingeschränkten Sicht durchaus einige "größere" Spielansätze, wenn sie auch nicht "weltbewegend" sind, die aber in der von uns gespielten Region viele Möglichkeiten zu einem " Actionplot" oder "Actionsspiel" bieten.
Das Spiel krankt an der mangelnden Kommunikation unter den SL's, die sich nicht abstimmen oder einfach nicht antworten, vielleicht weil ihnen das Thema nicht passt, sie keine Zeit haben oder was auch immer. Es fehlt an genügend aktiven Spielern und von den Vorhandenen hat jeder schon drei Chars was einige Actionplots auch nicht einfacher macht.
Das verbleibende Restspiel krankt an einer falschen Philosophie. Es werden zu viele Plots parallel gespielt und dann Monate später wird reklamiert, dass dies oder jenes nicht so abgelaufen sein kann weil...
Neue Köpfe sind sicher sehr wünschenswert aber die wachsen auch in CHR nicht auf den Bäumen. Eine enge Kommunikation der Städtespielleiter und eine straffe SL die hängende Plots einfach entscheidet und für ein schnelleres Spiel sorgt könnte vielleicht auch schon einiges bewirken. Vielleicht finden sich ja dann auch die neuen Köpfe
Grüße
Detlef
Du outest dich jedes mal.
Das war trick von ihm das du ooc infos ins forum schreibst, weisst eh was ich mein.
Ab jetzt gibt es kein Actionplot und kein Actionspiel, dieser begriff hat bedeutung gehabt für 3 Wochen als ich aus Aktion das Wort Action gemacht habe.
Jetzt heisst es Sexplot und Fantasiespiel.
Ab jetzt gibt es nur noch Machtspieler, aber Khoya das weisst du eh, so wie du aussiehst bist du in wirklichkeit gar nicht im Kopf.
Chrestonim - Gilgat One Love
PS: Na du bist ned der Weisse Ranger, weisst du wo er ist?
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Detlef/gilsl am 30. September 2006 12:59:27:
Gilgat hat sich von Yedea getrennt was im Grunde einem kleinen regionalpolitischen Erdrutsch gleich kommen sollte. Allerdings zeigt sich auch hier, dass im Spiel kaum etwas davon zu merken ist.
Damit es aber einen Einfluss auf das Spiel hat, muss es auch ordentlich bekannt gegeben werden. Dass davon nichts zu merken ist, die Ursache, solltest du dann auch da suchen, wo sie hingehört: bei dir. Das ist kein Angriff, sondern eine Tatsache. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heißt. Gilt auch in Chrestonim.
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Thomas am 03. Oktober 2006 11:31:58:
Da muss ich Thomas allerdings Recht geben. Mein Charakter lebt in Gilgat und hat davon nichts mitbekommen, interessiert hätte es ihn aber schon. Natürlich kann man sagen, ich hätte ja mehr nach solchen Neuigkeiten suchen können, aber im Sinne des Spielflusses und demzufolge, dass das ja eine größere Sache sein muss, wäre manchmal ein größerer Zaunpfahl zum Winken hilfreich.
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Johannes (Kjolu) am 03. Oktober 2006 14:58:14:
Da muss ich Thomas allerdings Recht geben. Mein Charakter lebt in Gilgat und hat davon nichts mitbekommen, interessiert hätte es ihn aber schon. Natürlich kann man sagen, ich hätte ja mehr nach solchen Neuigkeiten suchen können, aber im Sinne des Spielflusses und demzufolge, dass das ja eine größere Sache sein muss, wäre manchmal ein größerer Zaunpfahl zum Winken hilfreich.
Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. Aus dem was auf den Gilgater Forum abgeht hätte ich es zumindest nicht geschlossen. Vielleicht bin ich aber auch inzwischen einer jener Leute die nach längerer Zeit die Lust mehr und mehr verlässt. ;-(
Grüße
Sascha
Zaunpfahl
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Johannes (Kjolu) am 03. Oktober 2006 14:58:14:
Na ja da magst du recht haben. Aber das Gilgat, wohlgemerkt Gilgat und nicht Yedea, den Großen Fluß überquert hat und am anderen Ufer eine Befestigung baut, das Shedalitruppen die Gilgater Truppen verstärken, das die Stadtbefestigungen ausgebaut werden usw. ist lang und breit ausgeführt worden. Ereignisse die für sich genommen schon recht bemerkenswert sein sollten. Eine offizielle öffentliche Verlautbarung ist bisher aus ic aber auch aus ooc-Gründen nicht erfolgt, allerdings wurden wie gesagt reichlich Hinweise ausgestreut. Ein "Zaunpfahl" hat dabei allerdings bisher gefehlt
. Vielleicht sind dem normalen Bürger die Zusammenhänge "Königreich Yedea zu Stadt Gilgat" auch nicht so recht bewußt zumal sie im normalen ic-Spiel auch keine besondere Rolle spielen. Aber und das war ja der Kern meiner Bemerkung an Thomas, es gibt aus meiner Sicht durchaus "großen" Konflikte im Spiel bzw. die Möglichkeit sie zu spielen.
Re: Zaunpfahl
Als Antwort auf: Zaunpfahl von Detlef/gilsl am 03. Oktober 2006 18:12:42:
Okay, wenn bestimmte Gründe gegen eine öffentliche Verlautbarung sprechen, dann nehme ich das zurück. Es ging mir eigentlich auch weniger um wirkliche Anhaltspunkte Plots zu spielen, die sind mit dem Bau der Zitadelle usw. in Gilgat eigentlich reichlich gegeben. Was ich meinte, sind solche Dinge wie eben solche politischen Entwicklungen vielleicht in Form von Gerüchtepostings auf dem Forum oder ähnlichem. Ich habe manchmal etwas das Gefühl, dass meinem Charakter etwas das Hintergrundwissen fehlt, was er vielleicht haben sollte. Dass das natürlich erst dann machbar ist, wenn entsprechende Dinge auch offiziell sind, ist klar.
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
Als Antwort auf: Re: Wer hat an der Uhr gedreht? von Detlef/gilsl am 30. September 2006 12:59:27:
Hallo ihr,
ich bin ein alte neue Spielerin hier bei Chrestonim, und muss sagen dass mir das pbem einfach am meisten liegt. Ich finde es eine Herausforderung Situationen und Empfindungen so zu schreiben, dass sie den Leser - hoffentlich - nicht unberührt lassen, und ihn ab und zu vielleicht doch mal mit der einen oder anderen Idee zu überraschen. Ausserdem ist es ein Vorteil, dass ich schreiben kann, wann ich will, sprich, wenn ich Zeit habe, und dann ´meinen´ plot vorfinde.
Das verbleibende Restspiel krankt an einer falschen Philosophie. Es werden zu viele Plots parallel gespielt und dann Monate später wird reklamiert, dass dies oder jenes nicht so abgelaufen sein kann weil...
Also, das ist etwas, das ich aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen kann und bei dem ich vermute, dass das auch ein Knackpunkt von Chrestonim ist. Denn nur einen Plot zu spielen, kann leider auch die Geduld sehr strapazieren, und mehrere plots aufzugreifen, kann leicht zu obengenannten Logikfehlern führen.
Vielleicht wäre es ja eine Idee, es so zu machen, wie ich es mal im englischsprachigen Raum kennengelernt habe, wo - damals jedenfalls - eine recht eifrige Schreiberschaft täglich am Wirken war. Da war das Konzept, dass jeder Charakter auch noch mehr zu seinen Spielwünschen schrieb, also allgemein Situationen, in denen er sich gerne mal sehen wollte. Natürlich sollten das keine fertig geschriebenen Szenarien sein, aber wenn sich dafür ein oder mehrere Abnehmer findet, wenn sollte das kümmern?
Wahrscheinlich geht hier gleich ein Aufschrei durch ganz Chrestonim.
Ich meine, sowas wurde auch schon mal diskutiert. ABER, ich glaube, dass das Spiel auch daran krankt, dass viele vielversprechende plots angefangen werden, und dann im Sande verlaufen, weil es irgendwie doch nicht war, was eine Seite sich vorgestellt hat, schliesslich liest man ja das Geschriebene mit seiner eigene Stimme.
Ausserdem wäre es auch nicht schlecht, vielleicht ein bisschen mehr über die mail-Häufigkeit von Spielern zu erfahren, also ganz schlicht, wer schreibt wie oft und wann. So kann man vermeiden, dass man mit falschen Erwartungen rangeht.
Also z.B. ´Politik-Spieler, der gerne auch mal ein Kämpfchen wagt. Würde gerne einmal der grosse Retter sein. Habe kein Problem damit wenn mein Char stirbt, sollte aber nicht ungesehen, aus lauter Spass und vor allem nicht ohne SL passieren. Ich kann die ganze Woche, immer abends, Mailhäufigkeit normalerweise 1 -2x am Tag.´ oder ´Mystik-Spieler, der irgendwann mal eine grosse Entdeckung macht. Sucht die grosse Liebe seines Lebens. Ich schreibe nur am Wochenende.´ Naja, sind nur Beispiele, und könnte noch ganz anders aussehen.
Also, ist nur brainstorming. Aber schon allein die Angaben zur mail-Häufigkeit fänd ich ganz hilfreich.
Neue Köpfe sind sicher sehr wünschenswert aber die wachsen auch in CHR nicht auf den Bäumen. Eine enge Kommunikation der Städtespielleiter und eine straffe SL die hängende Plots einfach entscheidet und für ein schnelleres Spiel sorgt könnte vielleicht auch schon einiges bewirken. Vielleicht finden sich ja dann auch die neuen Köpfe
Grüße
Detlef
Ein Neustart ist sicherlich ein riesiges Unterfangen, und ich wäre dabei, wobei ich mich frage, ob es wirklich Sinn macht, dass - wie bernd/beor meint - alle bei 0 anfangen, weil es wenig Spass bringt, wenn Dir keiner Schwierigkeiten machen kann. Und ob es nun den mächtigen Bauern gibt, der alles unterbuttert, oder den Reichsprokonsul, also, ich würd sagen, da hat letzteres mehr Flair. Oder wollen wir uns erst aus der Steinzeit rausspielen?
Ausserdem kommt da ja auch der Zeitlauf in den mails in die Quere. Ich war jetzt auch schon lange nicht mehr im CHRon, wahrscheinlich hat Manouk schon gar kein Geld mehr, dabei hab ich effektiv vielleicht 2 Wochen ´gespielt´, dabei bin ich schon fast 10 Tage gesprungen, und eigentlich kaum Ausgaben. Wenn sich aber jeder Spieler mit solchen Sachen an den WiSL wendet, bekommt der sicher auch bald das Kotzen. Ich hab´s jedenfalls gelassen, weil es erst mal nicht erheblich ist.
My 2 pence
Carla aka Manouk
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
[ kein Text ]
Re: Wer hat an der Uhr gedreht?
[ kein Text ]