Rückkehr (am 08.11.2010)
Gestern früh noch vor Beginn des Gerichtstages waren der Metallurge Orbasan und seine 10 Reiter aufgebrochen. Fünf von ihnen waren schon am gleichen Abend durch das Südtor wieder in die Stadt geritten und neugierige Beobachten hatten wohl auch nach dem Metallurgen und dem Rest seiner Leute Ausschau gehalten. Der aber kam nicht. Auch am Morgen war von dem Mann nichts zu sehen.
Aber heute kurz vor Toresschluß galoppierten sieben Reiter durch das Sediber Tor. Verstaub und dreckig waren sie alle, so als ob sie den ganzen Tag im Sattel verbracht hätten und wohl auch am Vortag nicht viel anderes gemacht haben.
Sieben Reiter wird der aufmerksame Beobachter fragen .sieben ? . das waren beim Aufbruch doch nur sechs.
Die sieben Reiter trabten zügig die Vocha Lindranas herunter bis zum Marktplatz und bogen dann in Vocha Blavana ein. Die fünf Söldner des Metallurgen ritten vorn weg, Orbasan folgte ihnen in einigem Abstand und neben ihm ritt seine Gefährtin, die Brennerin Aeneia. Verschwitzt und staubig sahen beide aus, aber ihren heiteren Mienen und der Tatsache, dass sie sich angeregt unterhielten konnte man wohl entnehmen, das die beiden keinen unangenehmen Vorfällen ausgesetzt gewesen waren. Die sieben Reiter steuerten Dharwens Kontor an und verschwanden dann durch das große Hoftor im Inneren des Gebäudes.
Rückkehr (am 08.11.2010)
Die junge Frau, die sich da mit dem Metallurgen unterhält, entwickelt einen gewissen Tunnelblick, als sie mitten durch das geschäftige Gilgat reiten. Sie sitzt barfuß auf einem behäbigen, etwas größeren Karkech, auf dem sie sich passabel, aber wenig professionell hält. Ihre hellen, blauen Augen sehen entweder auf Orbasan, oder auf den Weg vor sich. Es scheint fast, als überkäme die zierliche Sramen eine gewisse Erleichterung, als der Kontor ins Blickfeld rückt, und man schliesslich dort hinein entschwindet.